Unipolitik


Infos zur Gremienarbeit:


Die Fachschaft Pharmazie vertritt Euch als offizielle Studierendenvertreung der Fakultät 18 in folgenden Hochschulgremien:


Konvent der Fachschaften:


Der Konvent der Fachschaften ist das höchste studentische Gremium und nimmt die Aufgaben der Studierendenvertretung auf Universitätsebene wahr. Hierfür treffen sich alle zwei Wochen Vertreter aller Fachschaften der LMU, um über wichtige studentische Angelegenheiten zu diskutieren.

Der Konvent vertritt Eure Interessen gegenüber der Hochschulleitung - er überwacht im Sinne der Studenten die Entscheidungen der Hochschulleitung (z.B. die Prüfungsordnungen oder den Umbau von Studiengängen). Dafür stellt der Konvent studentische Vertreter für die erweiterte Hochschulleitung. Natürlich hat er auch ein Auge auf den vernünftigen Einsatz von Geldern, wozu er studentische Vertreter in die zentrale Studienbeitragskommission entsendet. Des Weiteren stellt er die Senatsliste "Die Fachschaften". Sie wurde ins Leben gerufen, um sicher einen, im Idealfall zwei Vertreter der Studenten im Senat stellen zu können. Da auch viele parteipolitische Gruppen für den Senat kandidieren, die leider nicht immer primär das Wohl der Studenten im Sinn haben, ist diese Senatsliste von äußerster Wichtigkeit.

Um seine vielfätigen Aufgaben erfüllen zu können, wählt sich der Konvent auf seiner ersten, konstitutionellen Sitzung einen vorsitz, welcher die Sitzung leitet und organisiert, sowie eine Geschäftsführung, die das Tagesgeschäft erledigt. Für spezielle Themengebierte, z.B. Hochschulpolitik oder das LMU-Sommerfest, werden selbständige, dem Konvent zuarbeidende Referate gegründet, in denen das Thema dann von engagierten Studenten bearbeitet wird. Konventssitzungen finden jeden zweiten Mittwoch ab 18:00 Uhr im Hauptgebäude statt.


Fakultätsrat:


Der Fakultätsrat ist das höchste Entscheidungsgremium der Fakultät. Er setzt sich aus Professoren, wiss. und nichtwiss. Mitarbeitern und je zwei gewählten Studenten beider Departments (Chemie und Pharmazie) zusammen, die alle volles Stimmrecht haben. Vorsitzender ist der Dekan. Viele Vorschläge, über die ein Beschluss gefasst wird sind das Ergebnis von weiteren Ausschüssen und Kommissionnen, die der Fakultätsrat einsetzt.

Zu den Aufgaben des Fakultätsrat gehören:

  • Verabschiedung des Haushaltes: Mittelverteilung an die einzelnen Institute
  • Personalangelegenheiten (z.B. Berufungsvorschläge der Berufungskommission)
  • Bewilligung von Forschungssemestern
  • Wahl von Ausschussmitgliedern (z.B. Promotionsausschuss etc.)
  • Einsetzung von Berufungskommissionen
  • Habilitationsverfahren
  • Umsetzung des Hochschulgesetzes am Fachbereich
  • Beratung über die Zielvereinbarungen, die den Fachbereich betreffen

Studienzuschusskommission:


In dieser Kommission setzen wir uns dafür ein, dass die staatlichen Gelder, welche für die Bildung an Hochschulen eingesetzt werden, sinnvoll verwendet werden. Als beratendes Gremium liefert die Studenzuschusskommission dem Dekan, der in der Fakultät alleinig über die Verwendung der Gelder entscheiden kann, den nötigen Input, damit die Beiträge effektiv und gerecht im Sinne der Studenten verwednet werden können.


Berufungskommissionen:


Wird eine Professorensetelle neu besetzt, setzen wir uns in der Berufungskommission, in der der Nachfolger bestimmt wird, dafür ein, dass auch aus studentischer Sicht der beste Bewerber berufen wird. Denn neben einem interessanten Forschungsschwerpunkt sind in unseren Augen besonders Engagement in der Lehre und eine gute Beziehung zu den Studenten von großer Wichtigkeit. die Berufungskommission lädt zunächst die besten Bewerber ein, welche sich jeweils in einem vortrag beweisen müssen. Der studentische Vertreter hat dabei das selbe Stimmrecht wie ein Professor.


Strukturkommission:

 

Die Strukturkommission als eine Kommission des Departments setzt sich aus dem Studiengangskoordinator, mindestens je einem Vertreter aus dem Fachbereich Pharmazie sowie aus einem studentischen Vertreter der Fachschaft zusammen und tagt nach Abspache aller Anwesenden in unregelmäßigen Abständen.

Sie beschäftigt sich mit strukturellen Aspekten eines Studiengangs, was unter anderem neben der didaktischen un inhaltlich sinnvollen Platzierung von Lehrveanstaltungen auch die äquivalente Verteilung der entsprechenden Semesterwochenstunden umfasst. Die Strukturkommission befasst sich weiterhin mit lokalen strukturellen Problemen wie z.B. der Fast-Track Regelung für ausgezeichnete Bachelor-Studenten und der Anerkennung von Master-Veranstaltungen im Bachelor-Studiengang.


Nationale und internationale Interessenvertretung:

 

Auf nationaler Ebene werden die Interessen der Pharmaziestudierenden vom Bundesverband der Pharmaziestudierenden in Deutschland e.V. (BPhD) vertreten.

Bei der halbjährlichen Bundesverbandstagung (BVT) des BPhD treffen sich Studenten aus allen deutschen Pharmaziestandorten. Dort werden die Vorstandsmitglieder des BPhD gewählt, Resolutionen verabschiedet, Vorträge und Workshops zu studienrelevanten Themen angeboten und Kontakte zu anderen Studenten, Vereinen und Sponsoren geknüpft.

Über den BPhD gibt es auch Kontakt zu den internationalen Vereinen EPSA (European Pharmaceutical Students' Association) und IPSF (International Pharmaceutical Students' Federation). Diese bieten Austauschprogramme an und sind an der Organisation von Gesundheitskampagnen und Kongressen beteiligt.